Zwidemu* ist immer was los. Ein Besuch im Museum, abendlicher Treffpunkt, Rave. Es ist wahrlich kein Platz für Langeweile. Wer davon, davor oder danach hungrig ist, sollte sein Glück Hidemu im Sil versuchen. Dort, in der Babenbergerstraße 5, kann man täglich von 9-18 Uhr frühstücken – allerdings ganz streng nur 2 Stunden lang.
Dort, wo einst ein Souvenirshop für volleres Gepäck der Tourist:innen sorgte, werden nun Bäuche gefüllt. Erste gute Nachricht: Im Sil legt man nicht nur viel Wert auf guten Kaffee, sondern auch auf Tee. Der kommt von Rami und auf Wunsch wird die Teekanne ein zweites Mal mit heißem Wasser aufgegossen.. Zweite gute Nachricht: die Frühstückskarte spielt alle Stücke und bietet Frühstück in allen Varianten. Von klein (Salat oder Marmeladecroissant) bis groß (hier lohnt sich ein Blick auf die saisonal wechselnden Specials), von süß (French Toast, Pancakes, Patisserie) bis pikant (Ei- und Brotgerichte). Vegane und vegetarische gehören ebenso zum Programm wie glutenfreie Optionen.
Klingt gut? Ist es auch! Groß ist nicht nur das Angebot, sondern auch das schlicht, aber stylish eingerichtete Lokal und der Andrang. Man sollte daher unbedingt reservieren. Auch wenn das Lokal voll ist, ist zwischen den Tischen ausreichend Platz für einen Kinderwagen oder für Kinder, die nicht nur stillsitzen. Und wer sich auf Erkundungstour begibt, entdeckt auch die beiden Spielzeugkisten, die keine Langeweile aufkommen lassen.

Alle zu lange kann man im Sil leider nicht bleiben, denn auf die Einhaltung der 2-Stunden-Timeslots wird penibel geachtet. Was bei unserem letzten Besuch so endete, dass nach 100 Minuten der erste Kellner auf das Ende des Slots hinwies und nach 110 Minuten wie aus dem Nichts eine Kellnerin an unserem Tisch stand und kassierte. Leider ein etwas zu stressiger Abschluss für unseren Geschmack.
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*Zwischen den Museen = Zwischen dem Naturhistorischen Museum und dem Kunsthistorischen Museum


