Traveler’s Notebook Guide: So funktioniert das geniale Journal-System aus Japan

Traveler's Notebook
Traveler's Notebook
Traveler’s Notebook Passport mit drei Notizbüchern.

Ein Notizbuch oder besser gesagt ein Ledercover, viele Möglichkeiten. Das Traveler’s Notebook klingt nach dem idealen Begleiter, wenn man seine Notizen gerne thematisch getrennt hält und eine langlebige Journal-Lösung sucht. Aber wie schlägt es sich in der Praxis?

Man fängt ein Notizbuch an und widmet sich nach ein paar Seiten dem nächsten. Oder hat man diverse Notitzbücher zu unterschiedlichen Themen. In beiden Fällen könnte das Traveler’s Notebook die Lösung sein.

Das Traveler’s Notebook von Midori Japan wurde 2006 erstmals vorgestellt und hat mittlerweile Kultstatus in der Notizbuch-Community. Entwickelt von der Traveler’s Company (ehemals Midori), steht es für minimalistisches Design, handgefertigtes Leder und langlebige Qualität, die jede Reise mitmacht. Dank seines modularen Aufbaus mit nachfüllbaren Heften und Accessoires ist das Traveler’s Notebook ideal für alle, die individuelle Notizbuchlösungen suchen. Und damit auf den ersten Blick auch für mich.

Traveler’s Notebook: Eines, wie keines

Traveler's Notebook
Die Inserts werden mit Gummibändern aneinander und im Ledercover befestigt.

Traveler’s Notebooks sind in zwei Größen erhältlich: Passport und Regular. Letzteres hat die Maße eines Flugzeug Boardingpasses, die Größe Passport jene eines Reisepasses. Damit entsprechen sie keiner DIN-Norm und sind mit den hauseigenen Notizbüchern, den so genannten Inserts, kompatibel. Diese werden mit Gummibändern verbunden und in dem Ledercover befestigt.

Die Ledercovers sind in verschiedenen Farben erhältlich. Zudem gibt es immer wieder Special Editions, wie die rote Love & Trip edition, die nur für einen begrenzten Zeitraum erhältlich sind.

Traveler’s Notebook: Inserts

Damit man sich beim Zusammenstellen seines ganz persönlichen Notizbuchs so richtig austoben kann, gibt es durchnummerierte Inserts bzw. Refills für beide Größen. Hier eine Übersicht:

  • 001 Lined: liniert, 64 Seiten
  • 002 Grid: kariert, 64 Seiten
  • 003 Blank: glatt, 64 Seiten
  • 004 Zipper Case aus Plastik mit vier Taschen
  • 005 Lightweight Paper: 80 dünne, glatte, heraustrennbare Seiten
  • 006 Pocket Sticker:
  • 007 Free Diary : Wochenübersicht, 28 Wochen, 64 Seiten
  • 008 Sketching Paper: dickeres, glattes Papier, 32 Seiten
  • 009 Kraft Paper: braunes Kraftpapier, 60 Seiten
  • 010 Kraft Paper Folder: 2 Taschen aus Kraftpapier
  • 011 Connecting Rubber Bands
  • 013 MD Paper: cremefarbenes Papier, 64 Seiten
  • 014 Dot Grid: gepunktet, 64 Seiten
  • 015 – Watercolor Paper: festeres Papier, 20 Seiten
  • 017 – Monthly Diary: Monatsübersicht über 14 Monate
  • 018 – Weekly Diary (Vertical): Vertikaler Wochenplan
  • 019 – Weekly + Memo: Kombination aus Wochenübersicht und Notizseite
  • 030 – Daily Diary: Ein Tag pro Seite – ideal als Reisetagebuch

    Zusätzlich gibt es noch folgende Accessoires:
  • 016 – Binder: Metall-Ringsystem zum Archivieren alter Refills
  • Kraft Papier Refills in türkis, rot und gelb
  • Short Trip Refill: 32 Seiten in Kraft, cremefarben und weiß erhältlich
  • (Doppelseitige) Sticker, Stifte, Pen Clip
  • Repair Kit
  • Plastic Sheet

Wie du zwei, drei oder mehr Notizbücher in einem Ledercover unterbringst, kannst du hier nachsehen.

Traveler’s Notebook: Top oder Flop?

Für mich ist das Traveler’s Notebook eine sehr gute Lösung, um mehrere Themen in verschiedenen Notizbüchern festzuhalten. Aktuell sind in meinem Ledercover drei Inserts. Das ist für mich das Maximum, weil es mir sonst zu dick wird und ich nicht mehr gut darin schreiben kann. Die Refills lassen sich nämlich nicht flach auflegen. Ein zusätzliches Hindernis ist der Knoten des Gummibands auf der rückwärtigen Innenseite des Covers.

Das Papier der Standard-Refills ist für Füllfedern geeignet. Beim Lighweight Paper geht das Ghosting, aber schon in Bleeding über.

Für Reisen finde ich die Travel inserts super, da ich damit nicht Gefahr laufe, halbleere Notizbücher zu sammeln. Lediglich bei den Formaten wär für mich etwas in Richtung A6 und Inserts, die man wie die MD Paper Notizbücher – ebenfalls aus dem Hause Midori – komplett flach aufschlagen kann, perfekt.

In Wien findest du Traveler’s Notebooks bei Souis-Bois.