Der Handgepäck-Test geht in die nächste Runde. Dieses Mal treten die Rucksäcke Patagonia Black Hole 32 und Fjällräven Ulvö 30 an und hier erfährst, was die beiden ausmacht.
Hersteller: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30
Beide Marken sind zweifelsfrei Outdoor-Experten.
Patagonia ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und faire Produktionsbedingungen. Die Marke ist besonders unter Outdoor-Enthusiasten für ihre langlebigen, funktionellen Produkte bekannt.
Fjällräven stammt aus Schweden und ist vor allem für seinen klassischen Kånken-Rucksack bekannt. Das Unternehmen legt Wert auf zeitloses Design, Funktionalität und robuste Materialien, die sich im skandinavischen Klima bewährt haben.
Maße & Gewicht: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30
Der Patagonia Black Hole 32 misst ca. 56 x 28 x 17 cm und wiegt rund 700 g. Mit einem Volumen von 32 Litern bietet er viel Stauraum für Tages- und Wochenendtouren.
Fjällräven Ulvö 30 misst etwa 45 x 28 x 14 cm und bringt rund 650 g auf die Waage. Sein Volumen von 30 Litern ist minimal kleiner.

Material: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30
Der Black Hole 32 besteht aus recyceltem Polyester mit TPU-Beschichtung, was ihn äußerst robust und nahezu wasserdicht macht.
Der Ulvö 30 verwendet Fjällrävens eigenes Bergshell-Gewebe, ein abriebfestes, wasserdichtes Nylon mit 400D-Stärke. Das Material ist matt, sehr langlebig und mit 31 % recyceltem Anteil umweltbewusst produziert.
Ausstattung: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30

Der Patagonia Black Hole 32 punktet mit einem großen Hauptfach, separatem Laptopfach (15”) an der Rückseite, mehreren Innen- und Außenfächern, einem atmungsaktiven Rückenpolster und leicht gepolsterten Schultergurten. Erfreulich: Der Rucksack verfügt an der Oberseite über ein Außenfach, das wenn es befüllt ist, sich nach außen beult und somit keinen Platz vom Innenraum wegnimmt. In diesem Fach könnte man zum Beispiel Schuhe verstauen.
Der Fjällräven Ulvö 30 bietet ein schlankeres Design mit einem Top-Load-System (Reißverschluss von oben), einem gepolsterten Laptopfach (bis 15”) im Inneren des Rucksacks, Innentaschen, einer Fronttasche mit Schlüsselclip und zwei seitlichen Stretchfächern. Der Rücken ist gut gepolstert, aber etwas steifer als beim Patagonia Black Hole 32. Was positiv auffällt: die Reissverschlüsse sind verdeckt und der Rucksack hat einen abnehmbaren Hüftgurt. Dank seitlicher Kompressionsgurte kann der Rucksack kompakt zusammengezurrt oder Trinkflaschen in der Außentasche mehr Halt verliehen werden
Handgepäck: Ausstattung: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30
Beide Rucksäcke sind handgepäcktauglich für die meisten Airlines, wobei der Ulvö 30 mit seinen kompakteren Maßen besonders unauffällig im Kabinenfach verschwindet. Der Black Hole 32 ist geräumiger, könnte bei strengen Low-Cost-Airlines aber knapp über die Maximalhöhe hinausragen – besonders wenn er vollgepackt. Auf dem Rückenpolster des Rucksacks befindet sich eine Manschette, mit der man den Patagonia Black Hole 32 auf die Stange eines Trolleys befestigen kann.
Ein weiterer Pluspunkt für Vielflieger: Der Fjällräven Ulvö 30 hat eine schlanke, alltagstaugliche Optik und eignet sich gut für Citytrips oder Business-Reisen. Der Patagonia Black Hole 32 wirkt sportlicher und ist besser geeignet, wenn man Outdoor-Aktivitäten mit einem Citytrip verbinden will.
Fazit: Patagonia Black Hole 32 vs Fjällräven Ulvö 30
Der Patagonia Black Hole 32 ist die richtige Wahl für alle, die Wert auf maximalen Stauraum, Outdoor-Tauglichkeit und Widerstandsfähigkeit legen. Wer hingegen einen kompakteren, stilvollen und dennoch funktionellen Begleiter mit Hüftgurt sucht, trifft mit dem Fjällräven Ulvö 30 eine sehr gute Wahl – vor allem für urbanes Reisen mit Handgepäck.
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