Amsterdam ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte und zählt zu den schönsten Städtezielen Europas. Doch bei den Hotels kann man ganz schön einfahren. Winzig, dunkel, feucht, hellhörig – alles schon erlebt. Damit dir das erspart bleibt, findest du hier 5 Tipps für die Hotelsuche in Amsterdam.
1. Barrierefreiheit prüfen
Viele Hotels befinden sich in historischen Grachtenhäusern mit steilen, schmalen Stiegen. Nicht jedes Haus verfügt über einen Lift – das kann mit Kinderwagen oder schwerem Koffer schnell mühsam werden. Frag daher vor der Buchung, ob das Hotel barrierefrei ist und einen Lift hat.
2. Deposit vorab klären
In einigen Hotels wird beim Check-in eine Kaution (Deposit) auf der Kreditkarte blockiert. Die Höhe variiert stark. Ob es ein Deposit gibt und in welcher Höhe, solltest du daher auch vorab klären.

3. Die richtige Lage wählen
Ideal ist eine Unterkunft innerhalb der drei zentralen Grachten (Herengracht, Keizersgracht, Prinsengracht). Von hier aus lassen sich viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Außerdem ist man abends mitten im Geschehen – ohne lange Heimwege.
Aber auch ein Hotel außerhalb der drei Grachten ist kein Drama. Amsterdam verfügt allerdings über ein gutes Öffi-Netz. Somit erreichst du das Zentrum auch öffentlich sehr schnell. Und bei einem kleinen Spaziergang entdeckst du das ein oder Geschäft oder Café, das dir sonst verborgen geblieben wäre.
4. Zimmergröße realistisch einschätzen
Hotelzimmer in Amsterdam sind oft deutlich kleiner als erwartet (siehe schmale Häuser). Besonders in Altbauten zählt jeder Quadratmeter, was mit Koffern schnell eng werden kann. Prüfe daher die angegebenen Quadratmeter und verlass dich nicht nur auf gut inszenierte Fotos.
5. Gibt es ein Lokal im Haus?
Ein Bar- oder Restaurantbetrieb im selben Gebäude kann praktisch, aber auch laut sein. Gerade am Wochenende kann es bis spät in die Nacht trubelig werden. Für Familien lohnt es sich daher, gezielt nach ruhigen Zimmern zu fragen.